Alles Wichtige rund um das Projekt QualiCampusBW
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Ziele, Ablauf und Beteiligung – übersichtlich, verständlich und kompakt.
Fragen und Antworten
QualiCampusBW ist ein vom MWK gefördertes, landesweites und hochschulartübergreifendes Projekt zur gezielten Qualifizierung von Mitarbeitenden und Führungskräften in den Hochschulverwaltungen Baden-Württembergs. Es legt den Grundstein für die Optimierung und Digitalisierung von Prozessen, um die Hochschulverwaltungen effizienter, agiler und zukunftsfähiger zu gestalten.
- Breite Zielgruppe: QualiCampusBW richtet sich an alle Hochschulen in Baden-Württemberg und zielt darauf ab, rund 1.300 Mitarbeitende aus den Hochschulverwaltungen zu schulen, darunter Schlüsselakteure aus zentralen und dezentralen Einheiten wie Personalwesen, Finanzabteilung, Fakultäten und Instituten.
- Nachhaltigkeit und Wissenstransfer: Es sollen rund 400 Multiplikator:innen als interne Wissensvermittler:innen ausgebildet werden, um das Wissen und die Projektergebnisse langfristig und nachhaltig in den Hochschulstrukturen zu verankern.
- Vorstellung und Einübung moderner Arbeitsmethoden: Es werden agile Konzepte wie New Work eingeführt, um Hochschulverwaltungen flexibler und attraktiver zu gestalten. So wird der kulturelle Wandel hin zu einer digitalen Arbeitskultur unterstützt.
- Praxisorientierung: Die Hochschulen werden befähigt ihre eigenen Tools zur Prozessmodellierung einzusetzen. Dabei liegt der Fokus auf der praxisnahen Optimierung und Digitalisierung der der hochschulinternen Prozesse.
Durch QualiCampusBW sollen landesweit und hochschulartübergreifend die Kompetenzen im Qualitäts- und Prozessmanagement gestärkt werden. In den teilnehmenden Hochschulen selbst, soll durch QualiCampusBW die strukturelle Grundlage für eine effiziente und digitale Hochschulverwaltung geschaffen werden. Der Mehrwert dieser Effizienzsteigerung zeigt sich dadurch, dass die Optimierung von Verwaltungsprozessen Reibungsverluste reduziert und langfristig Ressourcen spart:
- Bessere Prozesse entlasten nicht nur Mitarbeitende der Hochschulverwaltungen, sondern auch Studierende, Lehrende und Forschende, wodurch die Servicequalität verbessert wird.
- Moderne Arbeitsmethoden und digitale Lösungen machen Hochschulen zu attraktiveren Arbeitgebern.
Damit die Digitalisierung ihr volles Potenzial entfalten kann, braucht sie eine solide Grundlage: die Darstellung und Optimierung der bestehenden Strukturen und Vorgehensweise.
Im Projekt wird hierfür die Methode des Process Management Lifecycle (PMLC) eingesetzt, um Abläufe gezielt zu dokumentieren, zu analysieren und zu optimieren. So entstehen sehr gut strukturierte und ggfs. optimierte Prozesse, die anschließend digital umgesetzt werden – für eine nachhaltige und flexible Digitalisierung, die echte Verbesserungen bringt
Das Projekt organisiert sich in insgesamt acht regionale Cluster, die jeweils von erfahrenen Prozessmanagerinnen und Prozessmanager über eine Lead-Hochschule betreut werden. Diese Struktur ermöglicht eine bedarfsgerechte und effiziente Umsetzung vor Ort sowie eine hochschul(art)übergreifend, regionale Vernetzung.
Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner: https://www.qualicampus-bw.de/kontakt
Die MultiplikatorInnenschulungen bauen auf den Grundlagenschulungen auf und vertiefen zentrale Kompetenzen im Prozess- und Qualitätsmanagement.
Ziel ist es, Mitarbeitenden zu qualifizieren, die dieses Wissen in ihre Hochschulen tragen und dort weiterentwickeln um Prozessarbeit und Qualitätsentwicklung langfristig zu verankern.
Im Mittelpunkt stehen Austausch, Transfer und die Frage: Was brauche ich, um als MultiplikatorIn wirksam zu werden? Die Schulungsreihe umfasst:
- gemeinsamer Präsenz-Kick-off zum Einstieg
- sechs in sich abgeschlossene und thematisch aufeinander abgestimmte Online-Einheiten zur fachlichen und methodischen Vertiefung
- ein Online-Gruppen-Abschlusstag zur Präsentation zum Praxisprojekt
- eine optionale Präsenzveranstaltungen mit Netzwerkcharakter im Barcamp-Format
Ja – wenn Sie sich mit Prozessen in Ihrer Hochschule beschäftigen oder dies künftig tun möchten.
Die Schulung richtet sich insbesondere an Mitarbeitende in der Hochschulverwaltung, die Prozesse verstehen, verbessern oder aktiv mitgestalten wollen – ob operativ oder strategisch. Vorerfahrungen (bspw. durch die Grundlagenschulungen) sind hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung: Entscheidend ist Ihr Interesse daran, Prozesse systematisch weiterzuentwickeln und Impulse in die eigene Organisation zu tragen.
Die Inhalte sind praxisnah aufgebaut und orientieren sich an konkreten Herausforderungen aus dem Hochschulalltag.
Die Schulungen sind als mehrwöchige, kohortenbasierte Lernformate aufgebaut. Sie kombinieren Präsenz- und Onlinephasen und ermöglichen sowohl inhaltliche Vertiefung als auch persönlichen Austausch. Jede Kohorte durchläuft eine feste Terminreihe mit klarer Struktur:
- gemeinsamer Präsenz-Kick-off zum Einstieg
- in sich geschlossene Online-Einheiten über mehrere Wochen
Innerhalb einer Kalenderwoche werden mehrere parallele Terminreihen angeboten. Die Buchung erfolgt nicht modular, sondern als zusammenhängende Terminreihe.
Die Schulungen werden durch unseren Partner human digitals durchgeführt und vom Projektteam begleitet.
Kurz und knapp: Ja. Die MultiplikatorInnenschulung ist als thematisch aufeinander abgestimmte Reihe konzipiert, die Module sind jedoch in sich abgeschlossen. Sie ergänzen unterschiedliche Themenschwerpunkte zu einer umfassenden Qualifizierung für die Rolle als MultiplikatorIn, bauen jedoch nicht stringent aufeinander auf.
Wir wissen, dass sich Termine im Arbeitsalltag nicht immer vollständig freihalten lassen. Wenn Sie einzelne Termine verpassen, finden wir gemeinsam eine individuelle Lösungen
– z. B. durch Nachbelegung in einer anderen Terminreihe.
Wichtig ist, dass Sie insgesamt aktiv im Lernprozess bleiben.
Die feste Peer-Group ist ein zentrales Element der MultiplikatorInnenschulung.
Sie arbeiten über die gesamte Laufzeit hinweg in einer konstanten Kleingruppe zusammen. Das ermöglicht:
- kontinuierlichen Austausch
- gegenseitiges Feedback
- gemeinsames Lernen an konkreten Praxisfragen
Gerade weil viele Aufgaben auf eigenen Praxisbeispielen basieren, entsteht so ein vertrauensvoller Rahmen, in dem Sie Ihre Themen weiterentwickeln können.
Das Praxisprojekt ist der rote Faden der Schulung. Sie bringen ein eigenes Projekt oder Thema aus Ihrem Arbeitsalltag mit und entwickeln dieses im Verlauf der Schulung Schritt für Schritt weiter – z. B. die Erarbeitung einer Prozesslandkarte, die Optimierung eines Prozesses, etc. Der Transfer in den eigenen Arbeitskontext steht dabei im Mittelpunkt.
Das Praxisprojekt ist nicht verpflichtend. Erfahrungen zeigen jedoch, dass gerade diese Arbeit den größten Mehrwert für Ihren Arbeitsalltag bietet.
Die Dozierenden von human digitals stehen dabei auch außerhalb der Schulung für Rückfragen zur Verfügung.
Nein – es gibt keine Verpflichtung. Die Rolle als MultiplikatorIn bedeutet in erster Linie, Wissen weiterzugeben und Impulse in die eigene Organisation einzubringen. Das kann ganz unterschiedlich aussehen: z. B. durch Austausch im Team oder Mitwirkung an Projekten.
Wenn Sie später aktiv Schulungen anbieten möchten, erhalten Sie dafür als Basis unser im Rahmen des Projekt erstellen Unterlagen. Aber in welchem Umfang Sie diese Rolle ausfüllen, hängt von Ihrem Kontext und Ihren Möglichkeiten ab.
News rund um das Projekt
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